In der letzten Woche vor den Ferien war der humanoide Roboter Pepper an unserer Schule zu Gast. In vier Schulstunden arbeitete er mit Kleingruppen aus den Jahrgangsstufen 5, 8 und 10 am freien Sprechen auf Englisch.
Dabei stand nicht der technische Effekt im Vordergrund, sondern der pädagogische Nutzen: Pepper stellte Fragen, reagierte auf Antworten und passte sein Sprachniveau an die jeweilige Lerngruppe an. So entstanden authentische Sprechanlässe in einem sehr ungewohnten Format.
Viele erlebten das Gespräch mit Pepper als motivierend und sinnvoll, aber auch als noch etwas langsamer als das persönliche Gespräch. Es wurde diskutiert, ob solche Formate (in ferner Zukunft) Unterricht nicht ersetzen, aber vielleicht ergänzen können: Sie schaffen neue Zugänge, bauen Hemmungen ab und stärken die Bereitschaft, Sprache aktiv zu verwenden. Zugleich schätzen und wollen wir ja das Gespräch unter Menschen führen.
Wir danken Thomas Sievers und der Universität zu Lübeck, die dieses besondere Projekt ermöglicht und begleitet haben.

