Hilfsbereitschaft ermutigt und verbindet

Der Krieg in der Ukraine ist allgegenwärtig, viele Nachrichten machen einen so hilflos und traurig. Da ist es gut, von solchen Menschen zu hören, die guten Absichten auch Taten folgen lassen. Viel Gutes geschieht beispielsweise an unserer polnischen Partnerschule in Poznań (Posen),
– wo man Kinder, vor allen solche mit ukrainischen Wurzeln, psychologisch betreut,
– wo regelmäßig Pakete mit allem Notwendigen wie Lebensmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln gepackt und ins Krisengebiet verschickt werden,
– wo die Schülerinnen und Schüler in vielen Aktionen ihr Mitgefühl mit ihrem östlichen Nachbarn bekunden,
– wo geflüchtete Frauen und Kinder nicht bloß untergebracht, sondern gastlich aufgenommen werden, so wie wir es jedes Jahr während unserer Austauschprojekte erleben.
Als dies schrieb mir Frau Denka, meine verlässliche Kollegin aus über zehn Jahren Schulaustausch. Nicht nur die Angst, dass noch Schlimmeres geschehen könnte, verbindet uns, sondern vor allem die Hoffnung, dass am Ende nicht Wahn und Gewalt siegen, sondern Vernunft und Menschlichkeit.

Kay-Broder Binge